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Wie funktioniert ein Trommelfilter und was sind seine Aufgaben?

Der Trommelfilter ist meist ein Teil einer gesamten Filteranlage und übernimmt die Aufgabe Feststoffe ab einer bestimmten Partikelgröße aus dem Medium (Wasser) zu filtern. Diesen Vorgang nennt man auch mechanische Feststoffabscheidung.
Der Funktionsablauf eines Trommelfilters ist denkbar einfach. Die wichtigste Komponente eines Trommelfilters ist die Trommel, in die das Schmutzwasser geführt wird. Die Trommel ist mit einem Filtersieb bespannt, welches die Schmutzpartikel zurückhält. Die Trommel selbst ist gegenüber dem Filtergehäuse abgedichtet. Somit kann das Wasser nur durch die Trommel, die mit dem Filtersieb bespannt ist, in die nächste Kammer fliesen. Die Schmutzpartikel bleiben alle in der Trommel am Filtersieb haften und reduzieren mit der Zeit dadurch die Wasserdurchflussmenge erheblich.

Durch diesen Effekt ergeben sich Unterschiede in der Wasserstandshöhe zwischen Trommelinnerem (Schmutzwasserbereich) und der nachfolgenden Kammer (Reinwasserbereich). Hat diese Differenz (Wasserstandshöhe) eine gewisse Größe erreicht, so leitet die elektronische Steuerung den Spülvorgang ein.

Beim Spülprozess wird die Trommel gedreht und Sprühdüsen (Hochdruckdüsen) reinigen das Sieb mit Wasser, dass unter hohem Druck von außen auf die Trommel gesprüht wird. Unter dem Bereich der Sprühdüsen befindet sich im Inneren der Trommel eine Schmutzablaufrinne. Die Schmutzpartikel, werden nun aus dem Sieb in die Ablaufrinne gespült / gestrahlt und das Filtersieb ist wieder sauber . Das dabei entstehende Abwasser in der Spülrinne kann dann in die Kanalisation oder Auffangbehälter geleitet werden.

Sozusagen reinigt sich der Filter von selbst, je nach Verschmutzungsgrad, und das vollautomatisch. Die Filtration mit einem Trommelfilter ist äußerst effizient und energiesparend.





 



 
 
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